Sonderausstellungen

Max Seidel (1904-1993) – Bildberichter
Geigenbaumuseum Mittenwald, Ballenhausgasse 3, 82481 Mittenwald
25.5.2017 – 5.11.2017

Eine Fotoreise über Athen, Konstantinopel, Jerusalem, Kairo bis in den Sudan stand 1924 am Anfang einer Karriere als Pressefotograf. Max Seidel arbeitete dann als überaus erfolgreicher Bildberichter zuerst in Berlin und  von 1929-39 in der Schweiz.
1939, kurz vor Kriegsbeginn, ließ er sich in Mittenwald nieder, das sein Lebensmittelpunkt wurde. Auch während und nach dem Krieg war er als Fotoreporter in Deutschland und dem europäischen Ausland unterwegs.

Da viele seiner Reportagen einen direkten Bezug zum oberbayerischen Raum hatten, wurde er für diese Region zum Dokumentaristen der Nachkriegszeit. Auch als Porträtist und Fotograf von Kunst und als künstlerischer Fotograf machte er sich einen Namen. Die Fotografiezyklen der Natur um Mittenwald zeigen seine analytische Neugier und gleichzeitig eine emotionale Offenheit für die Wunder der Natur. Max Seidels Bedeutung für Mittenwald liegt aber auch darin, dass er Traditionen und Bräuche sowie die Veränderungen des Dorfes und der Lebensverhältnisse über ein halbes Jahrhundert lang festgehalten hat.

Das Lebenswerk aus 70 Jahren umfasst an die 100 000 Negative und Abzüge. Die Ausstellung und der Begleitkatalog zeigen, dass Max Seidel aus künstlerischer und historischer Sicht als Fotograf und Dokumentarist Bedeutendes geleistet hat.

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Das Geigenbaumuseum Mittenwald zeigt regelmäßig interessante Sonderausstellungen zu musikhistorischen und kunst- und kulturgeschichtlichen Themen, die inhaltlich im Zusammenhang mit Mittenwald und der Region stehen.